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beim TSV Bremervörde
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„Am Ende schlägt das Herz halt grün-rot!“

Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht durchgestanden, und auch der Sport davon betroffen. Vergangene Woche wurde die Handballsaison 2019/2020 vorzeitig für beendet erklärt. Beim TSV Bremervörde gibt es in diesen schwierigen Wochen aber auch positive Nachrichten. So wird Lars von Kamp (25) nach knapp zwei Jahren beim Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz zur kommenden Spielzeit an die Oste zurückkehren. „Mit ihm kriegen wir einen Vorzeitige-Spieler zurück, eine riesen Verstärkung“, freut sich Trainer Adnan Salkic. Zu seiner Rückkehr zum TSV Bremervörde äußert sich „Maschine“ von Kamp im BZ-Gespräch. VON MICHAEL BRINKMANN

Trainer Adnan Salkic sagt, du seist ein besonders ehrgeiziger, geselliger und kommunikativer Sportler, feierst aber auch gerne mal. Wie waren während der Coronakrise die vergangenen Wochen mit nur wenigen Kontaktmöglichkeiten für Dich? Und wie sieht Dein Fitnessprogramm aus? Das Feiern habe ich auf bessere Zeiten verschoben, in dieser Zeit gibt es bedeutend wichtigere Dinge wie Gesundheit und Familie. Die vergangenen Wochen habe ich zum Teil am Studienort Vechta und zum Teil in der Heimat bei meinen Eltern in Minstedt verbracht. Kontakt mit Freunden und Familie gab es in der Zeit fast nur über das Smartphone. Da die Hallen dicht sind und die Fitnessstudios geschlossen haben, musste ich meinen Trainingsplan umstrukturieren. Mein Fitnessprogramm besteht im Moment aus Ausdauereinheiten mit Laufen und Rennrad und Home-Workouts. Zum Glück habe ich reichlich Equipment zu Hause.

Die Handball-Saison ist wegen der Corona-Pandemie abgebrochen worden. Inwiefern hat diese Krise deine Entscheidung beeinflusst, zum TSV zurückzukehren? Der Gedanke reifte schon etwas länger. Da waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland noch nicht wirklich abzusehen. Die Pandemie hat mich in dieser Hinsicht also eigentlich gar nicht beeinflusst, und ich wollte auch nicht, dass sie eine Gewichtung bei meiner Entscheidung hat.

Was waren die ausschlaggebenden Gründe für deinen Wechsel? Der ausschlaggebende Grund für mich war, dass ich meinem Heimatverein in seiner Situation helfen möchte. Die Entscheidung zwischen der HSG und dem TSV ist mir nicht leichtgefallen, da ich die Jungs, Verantwortlichen und Fans der HSG-Familie ins Herz geschlossen habe, aber am Ende schlägt das Herz halt grün-rot!

Gab es schon Reaktionen von deinen ehemaligen Mitspielern? Mit einigen Jungs habe ich schon telefoniert und mit ihnen über meinen Wechsel gesprochen. Sie haben sich zum Glück sehr gefreut, dass wir bald wieder zusammen für den TSV auflaufen werden.

Aus der Oberliga in die Verbandsliga – das ist ja sportlich ein Rückschritt oder?

Sportlich und leistungstechnisch ist die Oberliga schon deutlichh stärker als die Verbandsliga, aber wie stark die Verbandsliga wirklich ist, werde ich in der nächsten Saison dann ja sehen.

Wie schaust du auf die letzten zwei Jahre bei der HSG Barnstorf/ Diepholz zurück? Leider liefen die letzten zwei Jahre persönlich nicht ganz so rund, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ich habe mir kurz vor Beginn meiner ersten Saison bei der HSG eine hartnäckige Fußverletzung zugezogen. Mit der hatte ich die letzten anderthalb Jahre zu kämpfen und war leider Dauergast bei Ärzten, Physiotherapeuten und persönlichen Trainingseinheiten. Ich bereue den Schritt aber keinesfalls, ich habe super Menschen kenngelernt und aufregende zwei Jahre mit der HSG gehabt.

Auch dein Zwillingsbruder Thilo wird als Co-Trainer zurück nach Bremervörde kommen. Wie sehr freust du dich drauf, wieder mit ihm zusammen zu arbeiten? Dass Thilo nächstes Jahr mit zum Trainerstab gehört, freut mich natürlich sehr. Er wird Adnan bei seiner Arbeit unterstützen und mit seiner Emotion, seiner Erfahrung und sportlichen Kompetenz der Mannschaft definitiv weiterhelfen. Die Zwillinge sind „back in town“!

Werden die Handballfans auch ein Comeback eures älteren Bruders Roman erleben? Dazu kann ich mich nicht äußern, da müsste man den Geschäftsführer oder den Trainer fragen. Ich würde auf jeden Fall gerne wieder mit allen drei von Kamp’s für den TSV auf der Platte stehen.

Die meisten Bremervörder Zuschauer kennen dich ja schon lange. Was dürfen sie in der kommenden Saison von dir erwarten? Das Wichtigste ist für mich die Gesundheit. Ich möchte 100 Prozent fit in die neue Saison gehen, Spaß am Handball haben und so viele Spiele wie nur möglich gewinnen, denn ich hasse es zu verlieren!

Du hast deine Bremervörder Jungs auch in den vergangenen zwei Jahren verfolgt und einige Spiele gesehen. Kannst Du schon Ziele für die nächste Saison formulieren? So ist es. Ich habe versucht, die Jungs so gut es ging zu unterstützen. Genaue Ziele für die neue Saison zu definieren, ist in der jetzigen Situation sehr schwierig, da man nicht genau weiß, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf unseren geliebten Sport nimmt. Ich kann im Moment nur so viel sagen, dass ich jedes Spiel gewinnen will.

„Am Ende schlägt das Herz halt grün-rot!“ Die Coronavirus-Pandemie ist noch lange nicht durchgestanden, und auch der Sport davon betroffen. Vergangene Woche wurde die Handballsaison 2019/2020 vorzeitig für beendet erklärt. Beim TSV Bremervörde gibt es in diesen schwierigen Wochen aber auch positive Nachrichten. So wird Lars von Kamp (25) nach knapp zwei Jahren beim Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz zur kommenden Spielzeit an die Oste zurückkehren. „Mit ihm kriegen wir einen Vorzeitige-Spieler zurück, eine riesen Verstärkung“, freut sich Trainer Adnan Salkic. Zu seiner Rückkehr zum TSV Bremervörde äußert sich „Maschine“ von Kamp im BZ-Gespräch. VON MICHAEL BRINKMANN

 

› Lars von Kamp ist ein TSV-Eigengewächs, das wie sein Zwillingsbruder Thilo über die Leichtathletik zum Handball kam und dem ehemaligen A-Jugend-Oberligateam entstammt, zu der auch Spieler wie Teamkollege Felix Weber gehörte. › Seine Familie wohnt in Minstedt, sein Onkel ist der ehemalige St. Pauli-Torhüter Klaus Thomforde. › „Maschine“, so von Kamps Spitzname, spielt der 25-Jährige auf Linksaußen, gehörte in den Jahren

 

Quelle: Bremervörder Zeitung

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