Am letzten Wochenende zog es die Bremervörder Leichtathleten zum nationalen Meeting nach Minden/Westfalen. Ideales Wetter und eine bisher unbekannte Konkurrenz (LC Paderborn, LG Weserbergland, SV Bielefeld , SV 1860 Minden) sorgten für einen gehörigen Motivationsschub. Der Gedanke war, der westfälischen Leichtathletikkonkurrenz die Leistungsfähigkeit eines Kleinstadtvereines aus der nördlichen Provinz näher zu bringen, was das Leichtathletikteam des TSV Bremervörde im Verlauf des Wettkampfes auch eindrucksvoll bestätigte.
Den Auftakt machte Stine Wittich im Kugelstoßen der Jugend U20 (4kg). Mit einer Weite von 11,10 Metern verbesserte sie ihre Bestleistung deutlich und ließ der Konkurrenz keine Chance. Zeitgleich agierten Lahja Diekmann und Marit Hinck im Weitsprung. Mit einer neuen Bestleistung von 5,15 Metern belegte Marit den dritten Platz. Lahja Diekmann lieferte sich ein packendes Duell gegen eine Athletin vom LC Paderborn und hatte nach dem letzten Versuch mit einer Weite von 5,40 Metern die Nase vorn.
Mit einer Zeit von 13,09 Sekunden bestätigte Tamia Kett ihre Ambitionen, Strecke unter dreizehn Sekunden zu laufen. Mina Kosch verbesserte ihre Zeit über 200 Meter gleich um mehrere Zehntel auf 27,53 Sekunden.
Stine Wittich und Pia Schloh gingen im Anschluss im Kugelstoßen der weiblichen Jgend U18 bzw. in der Altersklasse W14 an den Start. Mit einer deutlichen Steigerung ihrer Bestleistung ( 12,89 Meter) siegte Stine Wittich mit einer Weite von 13,70 Metern und mehr als zwei Metern Vorsprung vor ihrer Konkurrenz. Das dieser Stoß kein Ausrutscher war belegten die weiteren Versuche, von denen einige deutlich über die 13-Meter-Marke flogen. Auch Pia Schloh steigerte sich auf eine Weite von 10,49 Meter, was ihr ebenfalls mit Abstand den ersten Rang einbrachte.
Ab dem späten Nachmittag kam der Ausrichter leider in eine ungünstige Zeitverzögerung, so dass die Sprintstaffel über 4x100-Meter mit mehr als 30 Minten Verspätung startete. So perfekt die Staffelwechsel in Zeven abliefen, so chaotisch lief es dieses Mal in Minden. Dennoch brachten es die vier Sprintdamen (Marit Hinck, Lahja Diekmann, Tamia Kett nd Mina Kosch) auf eine passable Zeit von 51,16 Sekunden, was lediglich vier Zehntel langsamer war als ihre Bestzeit.
Lahja Diekmann startete im Dreisprung und lieferte einen deutlich besseren Wettkampf ab als letztens in Zeven. Fast alle Sprünge landeten hinter der 11-Meter-Marke. Am Ende konnte sie mit einer Weite von 11,45 Metern eine neue persönliche Bestleistung für sich verbuchen.
Der Start für den Lauf über 3000 Meter war für 18.15 Uhr angesetzt. Gegen 19.15 fiel dann endlich der Startschss und Rieke Wittich und ihre Trainingskollegin Hedi Kosch starteten den Lauf über siebeneinhalb Stadionrunden. Knapp über ihrer Bestzeit lief Rieke als Zweitplatzierte in einer Zeit von 10:51 Minuten über die Ziellinie. Hedi Kosch kämpfte in ihrem allerersten Lauf über die Distanz von 3000-Meter und lief in einer Zeit von 12:11 Minuten völlig ausgepumpt über die Ziellinie. Eigentlich noch der Altersklasse W 13 angehörend holte sich Hedi Kosch dennoch souverän den ersten Platz in der Wertung der Altersklasse W 14.
In der Hoffnung auf eine ruhige Rückfahrt setzte sich der "Mannschaftsbus" gegen 20.00 In Bewegung. Wider Erwarten schallten bis zur Ausfahrt Bockel dem Trainer Marcus Bieck sämtliche aktuellen "Mallorcahits" um die Ohren, die natürlich in ausgelassener Stimmung lauthals und textsicher mitgesungen wurden.













