Nachdem der Nachwuchs der Bremervörder Leichtathleten in Gnarrenburg ein bravouröses Ergebnis abgeliefert hatte (BZ berichtete), waren am vergangenen Wochenende bei der Bahneröffnung in Bremen-Stuhr die "Älteren" gefordert. Gut organisiert und passable, äußere Bedingungen sorgten für einen erfolgreichen Wettkampfverlauf. Den Auftakt machte das Speerwerfen, bei dem allen voran Stine Wittich (U18) mit einer Weite von 40,51 Metern einen neue Bestleistung aufstellte. Zeitgleich startete Stine in der Altersklasse U20 mit dem Frauenspeer, wo sie ebenfalls mit einer Weite von 37.06 Metern die Konkurrenz dominierte und sich in der höheren Altersklasse in der Bestenliste Niedersachsen auf Rang zwei vorschob. Lahja Diekmann konnte ebenfalls ihre persönliche Bestweite um mehrere Meter auf 33,51 Meter in der Altersklasse U18 steigern. Bemerkenswert insofern, dass Lahja seit über einem Jahr kein Speer mehr in der Hand hatte.
Im folgenden Weitsprungwettkampf ließ Lahja endgültig die Bombe platzen. Mit zahlreichen Sprüngen über die 5-Meter-Marke siegte sie am Ende mit einer unglaublichen Weite von 5,55 Metern, was eine Steigerung ihrer bisherigen Bestweite um einen halben Meter bedeutete. Auch Marit Hinck (5,06m) und Tamia Kett (5,02m) "knachten" die Marke von fünf Metern und platzierten sich auf den nachfolgenden Plätzen.
Direkt vom Weitsprung ging es zum 100-Meter-Sprint, bei dem es vor allem um die vereinsinterne Nominierung für die 4x100-Meter-Staffel ging. In grandiosen Zeiten sprinteten Tamia Kett (13,08 Sek.), Lahja Diekmann (13,49 Sek.) und Marit Hinck (13,79 Sek.) zu neuen persönlichen Bestzeiten.
Hedi Kosch startete in der Altersklasse W13 über die 800 Meter und konnte sich in ihrem ersten Rennen der Saison mit einer neuen Bestzeit (2:41,51 Min.) präsentieren.
Im finalen Hochsprung überraschte Stine Wittich selbst ihren Trainer Marcus Bieck mit einer Höhe von 1,56 Metern. Eigentlich mittlerweile dem Kugelstoßen und dem Speerwerfen verschrieben, stand in den letzten Monaten der Hochsprung nicht mehr wirklich auf dem Trainingsplan der jungen Athletin. Trotzdessen lieferte sie zur großen Überraschung eine mehr als passable Leistung mit einer immer noch überzeugenden Technik ab.
Auch Marit Hinck konnte mit einer Höhe von 1,48 Metern überzeugen, zumal sie an der folgenden Höhe von 1,52 Metern nur sehr knapp scheiterte.













