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TSV Bremervörde
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Mit insgesamt vier Podiumsplatzierungen kehrten die Bremervörder Athletinnen am letzten Wochenende von den Hallen-Landesmeisterschaften der U 18 aus Hannover zurück. Um sich für die Teilnahme zu qualifizieren, bedarf es gewisse Mindestleistungen in den einzelnen Disziplinen, die insgesamt fünf Athletinnen aus Bremervörde im vergangenen Jahr erreicht haben. Wurde noch in der Altersklasse U 16 eine getrennte Jahrgangswertung vorgenommen, so gilt ab der Altersklasse U 18 die Zusammenlegung zweier Jahrgänge, was natürlich die Konkurrenz deutlich steigert und somit die Erwartungen im Bremervörder Team etwas gedämpft waren.
Stine Wittich konnte ihre deutliche Weitensteigerung im Kugelstoß-Training perfekt im Wettkampf abrufen. Mit einer Bestweitensteigerung von fast eineinhalb Metern holte sie sich mit einer Weite von 12,87 Metern verdient die Silbermedille.
Ihre Schwester Rieke Wittich hatte ein im wahrsten Sinne des Wortes "lehrreiches Wochenende hinter sich. Am ersten Tag startete sie über die Distanz von 1500 Metern. Der Plan war, an ihrer Kaderkollegin aus Wolfsburg, die mit einer schnelleren Meldezeit notiert war, möglichst lange dran zu bleiben, um dann 400 Meter vor Ende das Tempo zu verschärfen. Die gleiche Taktik führte anscheinend aber auch die Konkurrentin, so dass ein wenig irritierend das ganze Rennen nicht in Schwung kam und relativ langsam vor sich hinlief. Den finalen Endspurt konnte Milana Bornhardt vom VFL Wolfsbrg dann am Ende mit knappen Vorsprung für sich entscheiden. Beide Athletinnen liefen auf Grund des skurrilen Wettkampfverlaufes deutlich hinter ihren Erwartungen, dennoch konnte sich am Ende auch Rieke über den Vizelandestitel und somit die Silbermedaille freuen.
Auch der am folgenden Tag anstehende 3000-Meter Lauf war eine neue Erfahrung. Die Taktik war dieses Mal ein reines Zeitrennen, was Rieke auch bis 500 Meter vor dem Ziel akribisch als Führende durchzog. Die folgende Tempoverschärfung brachte ihr einen Vorsprung von mehr als 20 Meter auf ihre Konkurrentin ein. Die Glocke zur letzten Runde ertönte, was jedoch der gleichzeitig laufenden Frauenriege galt, die einigen Vorsprung auf den Nachwuchs hatte. Leider versäumten die "Rundenzähler" es (Indoor 200-Meter Rundbahn), den jüngeren Athletinnen zu sagen, dass sie noch eine Runde mehr laufen müssen. Mit deutlichem Vorsprung lief Rieke über die Ziellinie, kam zum Stehen und wunderte sich, warum alle Anwesenden nach einer weiteren Runde riefen. Diese Gelegenheit nutzte die Verfolgerin aus und überholte wissentlich der fehlenden Laufrunde die immer noch erstaunte Läuferin aus Bremervörde. Leider konnte Rieke den Vorsprung nicht mehr aufholen und kam schliesslich als Zweitplatzierte ins Ziel.
Lahja Diekmann konnte im Dreisprung mit mehreren Sätzen über die Elfmetergrenze eine ansteigende Form verzeichnen. Am Ende holte sie sich mit einer Weite von 11,15 Metern verdient die Bronzemedaille.

Gemeinsam für den TSV