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04. März 2018 Ergocup Emden: Ein langer Tag für alle Mitfahrer

Bereits morgens um 7 Uhr, teils gerade erst aus dem Bett gekrochen, ging es für die Aktiven und Betreuer Felix und Ben nach Emden. Lauras Vater Thorsten war dieses Mal dankenswerterweise der Chauffeur. Auf der Autobahn schon die erste Überraschung: Das knallrote Auto, dass so flott überholt wurde, entpuppte sich als das Elektromobil des 1.Vorsitzenden der Ruderabteilung, der ja bekanntermaßen gern umweltfreundlich unterwegs ist und sich dieses Event nicht entgehen lassen wollte.

Im Emdener Bootshaus an der Kesselschleuse wurde es dann schnell ernst: Laura, die in Lübeck so geglänzt hatte, musste gleich als erste an den Start und sollte beweisen, dass der Erfolg keine Eintagsfliege war. In der ersten Abteilung gegen 4 Konkurrentinnen setzte sie sich sofort an die Spitze des Feldes. Aber das allein zählt nicht: Wer schon einmal die 1000m auf dem Ergo gerudert ist, weiß, das die zweiten 500m viel länger scheinen, als die ersten... Aber Laura hatte sich das Rennen gut eingeteilt und setzte sich in der 2. Hälfte konstant weiter vom Feld ab: Mit ca. 20 Meter Vorsprung entschied sie dieses Rennen für sich. Im Gesamtfeld fuhr sie damit die zweitschnellste Zeit bei den 13jährigen Mädchen und wurde neben einer Medaille auch mit dem roten LRV T-Shirt als Rudertalent ausgezeicnet.

Eric, der zweite Aktive, hatte in seinem Einzelrennen keine Chance: Ein vierter Platz, auch deutlich hinter den anderen zeigt, dass man als Junior A verdammt viel trainieren muss, erst recht als jüngerer Jahrgang. Aber zur Motivation gibt es ja auch noch die Staffel. Ursprünglich sollte Felix mit den Hemmoorern um Hendrik Nagel und Joscha Thomann starten, aber er war gesundheitlich angeschlagen und auch nicht so trainiert wie Eric. Daher wurden kurzerhand die Plätze getauscht: Eric heimste mit seinem Team den ersten Platz ein, sie blieben sogar unter der magischen Zeit von 6 Minuten. Felix' Team gab sicher auch alles, wurde aber deutlich auf den dritten Platz verwiesen.

Nach diesem letzten Staffelrennen ging es endlich Richtung Bremervörde. Die ursprüngliche Ansage: Rückkehr 18 Uhr war da schon längst passe. Und wenn man sowieso schon spät dran ist, dann lohnt sich ein Abstecher zu Daisy's Diner umso mehr ;-))) Oftmals ist das Drumherum mindestens ebenso wichtig wie der Wettkampf selbst!

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