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07. Oktober 2017 Norddeutsche Rudermeisterschaften mit Bremervörder Beteiligung

Schon traditionell stehen am Ende der Rudersaison die Norddeutschen Landesmeisterschaften auf der Dove-Elbe in Hamburg. In dem hochkarätig besetzten Feld sowohl bei den Junioren als auch in den Kinderrennen waren auch die Bremervörder Ruderer vom TSV vertreten.

Eric Hentzschel hat es in dieser Saison besonders schwer, ist er doch der jüngere Jahrgang bei den A-Junioren. In seinen beiden Rennen landete er per Los im schnelleren Lauf, wo er sich teuer verkaufte. Im ersten Rennen lag er nur knapp hinter dem Drittplatzierten und auch im Sonntagsrennen fuhr er auf den undankbaren vierten Rang.
B-Junior Ben Müller, der in der Leichtgewichtsklasse startet, lag in seinem ersten Rennen lange Zeit gleichauf mit dem Führenden. Doch auch 1000m sind lang und das Ziel überquerte mit 6 Sekunden deutlich hinter dem Sieger aus Celle, aber auch deutlich vor dem drittplatzierten aus Berlin. Am Sonntag wurde sein zweites Rennen nicht gewertet, weil er nicht zuvor auf der Waage war. Dies ist umso ärgerlicher, weil Ben vor der verschlossenen Tür gestanden und gewartet hatte.
Meike Nienaber, derzeit einziges weibliches Mitglied der Wettkampfgruppe trat im Feld der Juniorinnen B an. Seit zwei Jahren ist sie im Rudersport erst aktiv, hatte aber noch nie ein Rennen für sich entscheiden können. Doch am Samstag Mal waren Glück und Erfolg auf ihrer Seite: Sie setzte sich mit mehr als 4 Sekunden vom Feld der Konkurrentinnen ab und fuhr so einem ungefährdetem Sieg entgegen. Da Meike technisch sehr gut rudert, hatte das Trainerteam insgeheim schon auf diesen Erfolg gehofft!
Teamgefährte Malte Hartig (13 J) toppte diesen Erfolg: Bei vier Starts heimste er auch vier Siege ein: zweimal im Slalom und zweimal über 1000m. Da musste er sich schon selbst ein Bein stellen, um für sich und sein Team für Spannung zu sorgen: So verpatzte er den Start in seinem 1000m Rennen am Sonntag und kämpfte sich in der ersten Rennhälfte mühsam an das Feld heran. Erst bei der 500m Marke lag er gleichauf und schob sich dann Schlag für Schlag an die Spitze. Mit diesem Erfolg dürfte die Motivation für die bald beginnende Phase des Wintertraining auf den Ergometern gelegt sein, denn Maltes stärkste Konkurrenten zeigten in anderen Rennen, dass Malte mit ihnen rechnen muss.

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